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Montag, 1. November 2010
IG Metall, lädt zur Kurswechsel-Debatte ein
Ich hoffe mal das Berthold Huber auch meint und durchsetzt was ersagt, bisher war die IGM ja oft von starken Fürsten geprägt.
Kampagne der Stadtwerke verärgert Energieriesen
Die Stadtwerke sprachen sich völlig zu recht gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken aus. Diese gefährden Investitionen der Stadtwerke, bremsen die Innovationsdynamik bei erneuerbaren Energien, festigen das Oligopol der vier großen Stromkonzerne und sichern ihnen "jeden Tag Millionengewinne".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,726452,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,726452,00.html
Samstag, 30. Oktober 2010
Grund zur Bescheidenheit
Ein weiterer Grund zur Bescheidenheit: "Unser Sonnensystem, gelegen auf einem der äußeren Arme unserer Galaxie, der Milchstrasse, ist nach den neuesten Forschungsergebnissen vielleicht" noch "durchschnittlicher, als bisher bekannt." gefunden bei Telepolis
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Glück und Ungleichheit
Ein interessantes Radiofeature (kann man sich auch als Podcast herunterladen) - Auch mal wieder eine Gegenthese zum "Homo Oeconomicus" der herrschen den wirtschaftlichen Lehre.
gefunden auf mdr-figaro
gefunden auf mdr-figaro
Samstag, 23. Oktober 2010
Umgang mit Behinderten
Habe gerade einen interessanten Blogbeitrag gelesen, auf den ich hier aufmerksam machen will. Es geht um den gesellschaftlichen Umgang mit Behinderten, wie man beim Lesen feststellen wird eine heikle Sache. Auch ich habe Hemmungen und Ängste im Umgang mit Behinderten, die haben sich bei mir erstgelockert seit ich öfter mit diesen Menschen zu tun habe.
gefunden bei: Mein Wa(h)renhaus
gefunden bei: Mein Wa(h)renhaus
Dienstag, 12. Oktober 2010
Das Absurde
Der Mensch braucht eine Antwort auf die Sinnfrage, ohne diese Antwort überwältigt die meißten ein Gefühl tiefster Verzweifelung. Viktor Frankel Neurologe, Psychologe und Philosoph berichtet dies aus seiner eigenen KZ-Erfahrung, er stellt aber auch fest „Sinn muss gefunden werden, kann nicht erzeugt werden.“
Leider kann Weisheit des Königs aus "Alice im Wunderland", der meint: "Wenn es keinen Sinn hat erspart uns dies viel Arbeit!" nur von den wenigsten erreicht werden. In einer Situation, in der wir uns fühlen wie ein "Zigeuner am Rande eines Universums, das blind und taub für seine Musik ist" (Jacques Monod) ergreift uns schwärzeste Verzweifelung.
Die Fassaden unseres Lebens brechen ein und wir sind mit der Absurdität konfrontiert. Doch wie nun weiterleben, angesichts einer Sinn entleerten Welt? Albert Camus schlägt als Lösung eine Haltung des Trotzes vor. Seinen Essay "Der Mythos des Sisyphos" schließt er mit den Worten, das man sich Sisyphos als glüchlichen Menschen vorstellen muss.
Leider kann Weisheit des Königs aus "Alice im Wunderland", der meint: "Wenn es keinen Sinn hat erspart uns dies viel Arbeit!" nur von den wenigsten erreicht werden. In einer Situation, in der wir uns fühlen wie ein "Zigeuner am Rande eines Universums, das blind und taub für seine Musik ist" (Jacques Monod) ergreift uns schwärzeste Verzweifelung.
Die Fassaden unseres Lebens brechen ein und wir sind mit der Absurdität konfrontiert. Doch wie nun weiterleben, angesichts einer Sinn entleerten Welt? Albert Camus schlägt als Lösung eine Haltung des Trotzes vor. Seinen Essay "Der Mythos des Sisyphos" schließt er mit den Worten, das man sich Sisyphos als glüchlichen Menschen vorstellen muss.
Montag, 11. Oktober 2010
Das Gewohnte und das Natürliche
Wir Menschen neigen dazu das Gewohnte mit dem Natürlichen zu verwechsel, also etwas schon für natürlich zu halten, nur weil wir es gewohnt sind.
"Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?" (Georg Christoph Lichtenberg Sudelbücher, Heft D (399))Nein es ist schwer von den Gewohnheiten abzulassen, bieten sie doch auch Sicherheit. Sicherheit? Welch gefährliche Sache, den wie sagt doch Hekate in MacBeth:
Dem Tod und Schicksal sprech' er Hohn,
Nicht Gnad' und Furcht soll ihn bedrohn;
Denn, wie ihr wißt, war Sicherheit
Des Menschen Erbfeind jederzeit.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Idiot
"Der Idiot (von grch. ἰδιότης (idiótes) „Privatperson“ „Eigentümlichkeit“, „Eigenart“; latinisiert idiōta „Laie“, „Pfuscher“, „Stümper“, „unwissender Mensch“) war in der griechischen Antike ein Mensch, der Privates nicht von Öffentlichem trennte (wie Handwerker und Händler) oder aber jemand, dem das Politische untersagt war (wie Frauen und Sklaven). Der politische Raum stand synonym für den Begriff der Öffentlichkeit. Wer private Angelegenheiten nicht im eigenen Haushalt („oikos“) verbarg oder nicht als geeignet für das öffentliche Leben angesehen war (siehe oben), wurde als „idiotes“ (Privatperson) bezeichnet." (aus Wikipedia).
Diese Art Idioten kennen wir heute auch noch, genau die sind gemeint die sich in den Realityshows der Privaten herumtreiben, also in dem was Harald Schmidt: "Unterschichtenfernsehen" nennt. Grenzenlos wird privatestes nach aussen gekehrt, man erfährt Dinge die man nie wissen wollte. Die Währung unserer Zeit ist Aufmerksamkeit, Wahrnehnmung! Den nur wahrgenommnes zählt: Andy Warhols "15 minutes of fame" gewähren schließlich einen Hauch Unsterblichkeit. Allerorten grassiert der Exibitionismus und man selbst? - Man selbst ist davon peinlich berührt, ich hab da ein neues Wort gelernt: "fremdschämen".
Tabubrüche werden zur Regel und gezielt eingesetzt um Aufmerksamkeit zu erzielen, ein aktuelles Beispiel findet man hier: Udo Reiter, Intendant des MDR bedient mal gezielt Vorurteile.
Nachtrag: Auch dem Spiegel ist dies aufgefallen.
Nachtrag 2:Privatsphäre: Über die Auswirkungen des Privaten auf die Öffentlichkeit, Politik und Gesellschaft
Diese Art Idioten kennen wir heute auch noch, genau die sind gemeint die sich in den Realityshows der Privaten herumtreiben, also in dem was Harald Schmidt: "Unterschichtenfernsehen" nennt. Grenzenlos wird privatestes nach aussen gekehrt, man erfährt Dinge die man nie wissen wollte. Die Währung unserer Zeit ist Aufmerksamkeit, Wahrnehnmung! Den nur wahrgenommnes zählt: Andy Warhols "15 minutes of fame" gewähren schließlich einen Hauch Unsterblichkeit. Allerorten grassiert der Exibitionismus und man selbst? - Man selbst ist davon peinlich berührt, ich hab da ein neues Wort gelernt: "fremdschämen".
Tabubrüche werden zur Regel und gezielt eingesetzt um Aufmerksamkeit zu erzielen, ein aktuelles Beispiel findet man hier: Udo Reiter, Intendant des MDR bedient mal gezielt Vorurteile.
Nachtrag: Auch dem Spiegel ist dies aufgefallen.
Nachtrag 2:Privatsphäre: Über die Auswirkungen des Privaten auf die Öffentlichkeit, Politik und Gesellschaft
Dienstag, 28. September 2010
Kaffee als Motor der Aufklärung?
Der Kaffee betrat die europäische Bühne Mitte des 17. Jahrhunderts, 1647 wurde in Venedig das erste Kaffeehaus im westlichen Europa gegründet, es folgten 1650 Oxfort, 1652 London. Explosionsartig wurde Europa von einem Netz von Kaffeehäusern überzogen. Es bildete sich in ihnen eine bürgerliche Öffentlichkeit wie unter anderem Habermas in seinem Werk Strukturwandel der Öffentlichkeit betonte.
Sicher ein wichtiger Punkt, aber die Verbreitung des Kaffee hatte noch einen weiteren Effekt, Europa erwachte aus einer Art Dauerbetrunkenheit. Doch beginnen wir die Geschichte von Aufklärung und Kaffee mit einem Zitat: "Eure Väter, deutsche Männer, tranken Branntwein und wurden bei Bier aufgezogen, so wie Friedrich der Große. Sie waren zufrieden und gutherzig. Das ist es, was auch wir möchten. Ihr müßt den reichen Stiefbrüdern Eurer Nation (den Holländern) Holz und Wein schicken aber kein Geld mehr für den Kaffee." (Massimo Montanari: Der Hunger und der Überfluss: Kulturgeschichte der Ernährung in Europa; C.H. Beck; 1993). Da forderte das Bistum Hildesheim, Mitte des 18. Jahrhunderts, seine Gläubigen zum Suff auf! Warum wohl? Sicherlich standen auch die Sorge um den Verlust der Devisen im Fordergrund, aber es gab auch andere Gründe und denen möchte ich einmal nachgehen.
Kaffee ist ein sehr nüchternes Getränk, es regt den Geist an und hält wach. Es diskutiert sich völlig anders beim Kaffee als beim Bier, eine Sache die auch den Herrscher den 18ten Jahrhundert auffiel. Berühmte Philosophen und Literaten trafen sich beispielsweise ihm Pariser Café Procope.
Steven Johnson hat mal wieder einen feinen Vortrag (in englischer Sprache) gehalten: Wo werden Ideen entwickelt. Wie entsehen Ideen und Natürlich beginnt er mit dem Kaffeehaus ... Vorsicht dieser Artikel ist eine Baustelle, hier wird sich noch was ändern!
Sicher ein wichtiger Punkt, aber die Verbreitung des Kaffee hatte noch einen weiteren Effekt, Europa erwachte aus einer Art Dauerbetrunkenheit. Doch beginnen wir die Geschichte von Aufklärung und Kaffee mit einem Zitat: "Eure Väter, deutsche Männer, tranken Branntwein und wurden bei Bier aufgezogen, so wie Friedrich der Große. Sie waren zufrieden und gutherzig. Das ist es, was auch wir möchten. Ihr müßt den reichen Stiefbrüdern Eurer Nation (den Holländern) Holz und Wein schicken aber kein Geld mehr für den Kaffee." (Massimo Montanari: Der Hunger und der Überfluss: Kulturgeschichte der Ernährung in Europa; C.H. Beck; 1993). Da forderte das Bistum Hildesheim, Mitte des 18. Jahrhunderts, seine Gläubigen zum Suff auf! Warum wohl? Sicherlich standen auch die Sorge um den Verlust der Devisen im Fordergrund, aber es gab auch andere Gründe und denen möchte ich einmal nachgehen.
Kaffee ist ein sehr nüchternes Getränk, es regt den Geist an und hält wach. Es diskutiert sich völlig anders beim Kaffee als beim Bier, eine Sache die auch den Herrscher den 18ten Jahrhundert auffiel. Berühmte Philosophen und Literaten trafen sich beispielsweise ihm Pariser Café Procope.
Steven Johnson hat mal wieder einen feinen Vortrag (in englischer Sprache) gehalten: Wo werden Ideen entwickelt. Wie entsehen Ideen und Natürlich beginnt er mit dem Kaffeehaus ... Vorsicht dieser Artikel ist eine Baustelle, hier wird sich noch was ändern!